
Hören Sie auf, die Decke zu erwärmen – eine intelligente Art, Ihren Betrieb zu beheizen
Wenn Sie jemals in einer Fabrik mit hohen Decken gearbeitet haben, kennen Sie das Problem: Man schaltet die Heizung ein – doch die Wärme steigt einfach direkt zur Decke auf. In der Zwischenzeit steht man auf dem Boden und zittert vor Kälte. Das ist eine Verschwendung von Geld – und ein Albtraum für diejenigen, die tatsächlich arbeiten müssen.
Deshalb verwenden wir Infrarot-Heizgeräte. Anstatt versuchen zu müssen, die ganze Luft zu erwärmen, strahlen diese Geräte die Wärme direkt auf die Menschen und die Geräte ab. Es ist, als würde man an einem kalten Wintertag in der Sonne stehen – man spürt die Wärme sofort.
Das System „intelligent“ machen
Die Integration dieser Heizgeräte in ein intelligentes Gebäudesystem hat nichts mit irgendwelchen modernen Technologien zu tun. Es geht vielmehr um die Stromkosten. Industrielle Heizgeräte verbrauchen enorm viel Energie – sie laufen somit die ganze Nacht über, was wiederum kostspielig ist.
Indem man die Infrarot-Heizgeräte mit einem Steuergerät verbindet – beispielsweise über Zigbee oder Modbus – kann man eine schnelle Erwärmung erreichen. Die Infrarot-Lampen warten nicht darauf, dass die Luft warm wird; sie bewegen einfach die Moleküle in der Umgebung. Wenn man einen Knopf drückt, leuchten die Filamente auf – und der Boden wird innerhalb von Sekunden warm. Man heizt nur dann, wenn es wirklich nötig ist. Einfach.
Die notwendige Ausrüstung
Man kann nicht einfach irgendeinen Smart-Stecker aus dem Baumarkt kaufen und ihn in ein Industrieheizgerät anschließen. Diese Geräte benötigen 220V oder 380V-Anschlüsse – sonst werden die Verbraucherstecker sofort zerstört.
Wir verwenden daher robuste Relais und spezielle Schalter. Das Steuergerät sendet ein kleines Signal, das wiederum den großen Schalter dazu bringt, den Stromfluss zuzulassen. Zudem kann man dieses System mit Bewegungssensoren verbinden. Wenn der Raum leer ist, bleibt die Heizung aus. Falls die Temperatur unter 15°C fällt, schaltet sich das System automatisch ein.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es gibt allerdings einen Haken: Wenn man alle Heizgeräte gleichzeitig einschaltet, entsteht ein enormer Stromanstieg. Wenn das elektrische Gehäuse alt ist, kann das dazu führen, dass der Hauptstromkreis ausfällt.
Um das zu verhindern, schalten wir die Heizgeräte meist nacheinander ein – über mehrere Sekunden hinweg. So bleibt das Netz stabil und die Beleuchtung funktioniert weiterhin.