
Ihren Infrarotheizer wirklich „intelligent“ machen
Die meisten Heizgeräte blasen einfach nur warme Luft durch den Raum, bis dieser angenehm warm ist. Infrarotheizer funktionieren anders – sie kümmern sich nicht um die Luft, sondern strahlen ihre Wärme direkt auf Sie und Ihre Möbel ab. Wenn man solche Heizgeräte mit einer Smart-Home-Systeme verbindet, muss man nicht mehr mit Reglern herumhantieren – man kann die Temperatur einfach intelligenter steuern.
Das „instantane“ Wohlfühlgefühl
Herkömmliche Heizsysteme sind langsam. Man schaltet sie ein und wartet zwanzig Minuten, bis der Raum wieder warm ist. Infrarotlampen hingegen liefern sofortige Wärme. Ich nenne das gerne „instantanes Frühlingserlebnis“. Durch den Einsatz von Kurzwellenemitttern in Kombination mit einem Zigbee- oder Matter-Controller wird die Wärme bereits im selben Moment bereitgestellt, in dem man den Raum betritt oder auf die „Warm“-Taste am Handy drückt. Das ist wirklich schnell – und das verändert die Art und Weise, wie man seinen Raum nutzt.
Achtung: Verbrühen Sie Ihren Smart-Plug nicht!
Hier gilt eine wichtige Warnung: Schalten Sie niemals einen Hochleistungs-Infrarotheizer in einen billigen Smart-Plug ein, der nur 10 Dollar kostet. Dabei wird der Smart-Plug wahrscheinlich beschädigt. Solche Heizgeräte benötigen viel Energie. Um das richtig zu machen, braucht man robuste Kontakte oder spezielle Smart-Schalter, die die hohe Belastung aushalten können. Der Ablauf ist einfach: Der Sensor gibt Informationen an das Steuergerät weiter, dieses wiederum steuert den Heizkreislauf. Außerdem kann man diese Heizgeräte mit Bewegungssensoren verbinden – so wird vermieden, dass man unnötigerweise Räume heizt, in denen sich niemand befindet.
Die schwierigen Aspekte
Es ist nicht immer ganz einfach, solche Heizgeräte einzusetzen. Da Infrarotwärme in gerader Linie strahlt, ist die richtige Platzierung entscheidend. Wenn man den Heizgeräte zu hoch oder in einem ungünstigen Winkel montiert, entstehen unangenehme Kältezonen. Ein weiterer Tipp: Halten Sie die Sensoren außerhalb der direkten Strahlungslinie des Infrarotstrahls. Wenn der Strahl den Sensor trifft, denkt das System, der Raum sei eine Sauna – und schaltet alles viel zu früh aus. Ich empfehle außerdem den Einsatz eines PID-Reglers. Dadurch wird verhindert, dass der Heizgerät alle paar Sekunden an- und ausgeschaltet wird – dadurch wird das Gerät vor Überhitzung geschützt und die Stromrechnung bleibt niedrig.